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Artikel Tagged ‘Universum’

Älteste Staubgalaxie entdeckt

Ein Astronomen-Team hat eine zwölf Milliarden Jahre alte Staubgalaxie entdeckt. Sie existierte zu einer Zeit, als das Universum erst 1,5 Milliarden Jahre jung war, und ist damit die älteste ihrer Art, die bislang gefunden wurde. Wie am Fliessband entstanden in ihr damals jede Menge neue Sterne.

Die Forscher unter Leitung des Argelander-Instituts für Astronomie der Universität Bonn nutzten für ihre Entdeckung eine Art “natürliches Teleskop”: Zufällig befand sich die neu entdeckte Staubgalaxie nämlich hinter einer Formation von massereichen Vordergrund-Galaxien.

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Keck: Neue «Super-Erde» im Herkules

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben – und keine Fachtagung vor dem Abschlussvortrag. Nachdem wir gestern schon die wichtigsten Meldungen zum Thema Exoplaneten zusammengefasst hatten, legten die Astronomen des California Planet Search Teams noch einen drauf: Mit einem der 10-Meter-Teleskope des Keck Observatory auf Hawaii entdeckten sie einen möglicherweise erdähnlichen Planeten. Dies, das Premierenbild von «WISE» und weitere Aufnahmen anderer Weltraumteleskope in einer «Universum» Galerie.

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Galaxienglitzer und Exokugeln

29. Dezember 2009 Keine Kommentare
Aufnahmen mit dem Infrarotsatelliten Spitzer. Bild: NASA

Aufnahmen mit dem Infrarotsatelliten Spitzer. Bild: NASA

Die Astronomen haben sich in der Vorweihnachtszeit ins Zeug gelegt und ihre Instrumente auf besonders pittoreske Objekte gerichtet. Sehen Sie die faszinierendsten Bilder der letzten Wochen und die dazugehörigen Youtube-Filme in einer «Universum» Galerie.

Neuere Beobachtungen mit dem Infrarotsatelliten «Spitzer» belegen, dass sowohl Spiralgalaxien mit einem «Bulge», der zentralen, elliptischen Verdickung, als auch solche ohne als Aktive Galaktische Kerne in Erscheinung treten. Deren gebündelte Materiestrahlen, die «Jets», haben ihren Ursprung bei den supermassereichen Schwarzen Löchern, die in der Mitte solcher Welteninseln hausen.

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Forscher erstellen Karten von 40.000 Universen

4. Dezember 2009 Keine Kommentare

Forscher des Max-Planck-Institut für Astrophysik und der Scuola Normale Superiore di Pisa haben mit einem neuen Computeralgorithmus die bisher detailgetreueste Kartografierung des sichtbaren Universums vorgenommen – und das in gleich 40.000 Varianten. Jede dieser Versionen zeigt ein mögliches Universum, basierend auf den bekannten Galaxien. Die dabei entstandenen Karten vereinen das momentane Wissen über die beobachteten kosmischen Strukturen. Zugleich offenbaren ihre Unterschiede, wie die noch unbekannten Regionen des Alls aussehen könnten.

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Die dunkle Seite des Universums

16. November 2009 Keine Kommentare

Auf den ersten Blick könnte man ihn für verrückt halten: Volker Springel erforscht nämlich Dinge, die er noch nie gesehen hat. Dinge, die bisher auch niemand anderes gesehen hat. Doch es gibt immer mehr Hinweise dafür, dass es die unsichtbaren Dinge wirklich gibt und sie überall um uns herum sind: in jedem Raum, jeder Stadt, jedem Planeten, dem ganzen Universum. Springel erforscht die dunkle Materie. Den Theorien der meisten Astrophysiker zufolge halten diese unsichtbaren Teilchen den Kosmos wie eine Art Leim zusammen.

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Astronomen entdecken gewaltige Galaxienstruktur

5. November 2009 Keine Kommentare

Astronomen haben jetzt eine gewaltige, zuvor unbekannte Ansammlung von Galaxien in fast sieben Milliarden Lichtjahren Entfernung aufgespürt. Der Fund gelang dank der Zusammenarbeit des Very Large Telescope der ESO und des japanischen Subaru-Teleskops. Die Entdeckung erlaubt den Wissenschaftlern einen Blick auf die großräumige Struktur des Universums.

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„Kosmisches Skelett” im jungen Universum

4. November 2009 Keine Kommentare

Erste Beobachtung einer komplexen Struktur aus Galaxien und Clustern in großer Entfernung

Astronomen haben eine gigantische, bisher unbekannte Galaxienansammlung entdeckt, mehr als sieben Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. Damit ist dies die erste Beobachtung einer solchen komplexeren Struktur im entfernten und damit jungen Kosmos. Sie liefert wertvolle Einblicke in die Materieverteilung im Universum und das in Theorien postulierte „kosmische Netz“ aus Materiefilamenten.

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Fernstes Objekt im All entdeckt

29. Oktober 2009 Keine Kommentare
Himmelsobjekt GRB 090423. Bild: Gemini Observatory/NSF/AURA/D. Fox, A. Cucchiara (Penn State Univ.) and E. Berger (Harvard Univ.)

Himmelsobjekt GRB 090423. Bild: Gemini Observatory/NSF/AURA/D. Fox, A. Cucchiara (Penn State Univ.) and E. Berger (Harvard Univ.)

In den Tiefen des Alls sind Astronomen auf das fernste kosmische Objekt gestoßen, das jemals beobachtet worden ist. Der Riesenstern explodierte in einer Entfernung von 13 Milliarden Lichtjahren.

Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern. Das Licht der fernen Sternexplosion war fast so lange zur Erde unterwegs wie der Kosmos alt ist (13,7 Milliarden Jahre), berichten zwei Forscherteams im britischen Fachjournal „Nature“. Der Stern war daher einer der ersten überhaupt im Universum – er explodierte bereits etwa 630 Millionen Jahre nach dem Urknall.

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Neuer Entfernungsrekord für Galaxienhaufen

24. Oktober 2009 Keine Kommentare
Der Galaxienhaufen JKCS041. Bild: NASA / CXC / INAF / S.Andreon et al (Röntgen) / DSS; ESO/VLT

Der Galaxienhaufen JKCS041. Bild: NASA / CXC / INAF / S.Andreon et al (Röntgen) / DSS; ESO/VLT

Zusammen mit anderen Teleskopen hat das NASA-Röntgenteleskops Chandra nun den entferntesten Galaxienhaufen aufgespürt, der bislang entdeckt wurde. Die Ansammlung von Galaxien ist 10,2 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt – rund eine Milliarde Lichtjahre weiter als der bisherige Rekordhalter. Die Astronomen erhoffen sich von dem Fund neue Hinweise auf die Entwicklung des Universums vor zehn Milliarden Jahren.

Galaxienhaufen, die weiter entfernt sind als die jetzt entdeckte Ansammlung von Galaxien mit der Bezeichnung JKCS041, sollte es nach Ansicht der Astronomen nicht geben können. Das macht den neu entdeckten Haufen so interessant, weil sein Studium einiges über den Zustand des Universums in dieser Epoche verraten sollte. “Dieses Objekt befindet sich nahe am Entfernungslimit, das wir für Galaxienhaufen erwarten”, erklärt Stefano Andreon vom Istituto Nazionale di Astrofisica in Milan.

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Kosmische Winde mergeln Galaxie aus

Galaxie NGC-4522. Bild: NASA/ESA

Galaxie NGC-4522. Bild: NASA/ESA

Wie lange wird es sie noch geben? Noch rast die Galaxie NGC 4522 mit zehn Millionen Kilometern pro Stunde durch das All, doch kosmische Winde saugen sie aus. Das “Hubble”-Teleskop hat die ausgezehrte Galaxie nun ins Visier genommen.

Gegenwind ist schon auf der Erde – vor allem für Fahrradfahrer – höchst unangenehm. Dabei sind die irdischen Windstärken lächerlich im Vergleich zu den Stürmen, die im All toben: Der Sonnenwind etwa, ein steter Strom heißen Plasmas, legt mitunter Satelliten lahm und stört das Stromnetz. Und auch außerhalb unseres Planetensystems fegen kosmische Orkane durch den Kosmos. Im Vakuum des Universums sind das keine Luftmassen, sondern geladene Teilchen. Verheerende Folgen haben sie trotzdem.

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Geburt und Tod von Sterneninseln

Evil Eye Galaxy. Bild: NASA and The Hubble Heritage Team (AURA/STScI); Acknowledgment: S. Smartt (Institute of Astronomy) and D. Richstone (U. Michigan)

Evil Eye Galaxy. Bild: NASA and The Hubble Heritage Team (AURA/STScI); Acknowledgment: S. Smartt (Institute of Astronomy) and D. Richstone (U. Michigan)

Galaxien sind im All kosmischen Stürmen ausgesetzt, die sie zusammenpressen, aber auch in Stücke reißen können. Hubble hat den dramatischen Auflösungsprozess fotografiert.

Im Universum toben heftige Materiestürme. Ihre Kraft ist so gewaltig, dass sie ganze Galaxien verbiegen und ihnen ihr interstellares Gas entreißen können. Diesen Prozess enthüllte das Hubble-Weltraumteleskop bei zwei Sterneninseln, die sich sehr schnell durch den Virgo-Galaxienhaufen bewegen.

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Extraterrestrisches Leben – Horchposten ins All

23. September 2009 Keine Kommentare

Seit 50 Jahren fahnden Forscher systematisch, aber erfolglos nach Radiosignalen außerirdischer Kulturen. Ans Aufgeben denken sie keineswegs. Sie rüsten auf – mit neuen Teleskopen.

Gott hat viele Sonnensysteme mit Planeten erschaffen, die alle Leben mit Seele tragen können. Daher gibt es nicht nur eine Welt, eine Erde, eine Sonne, sondern so viele Welten, wie wir Sternenlichter sehen.“ Als der italienische Dominikanermönch Giordano Bruno im 16.Jahrhundert diese aphoristischen Worte zu Papier brachte, hatte er mit dem anthropozentrischen Weltbild des Mittelalters abgeschlossen. Für ihn konnte der Mensch aufgrund der Unermesslichkeit des Universums und der Allmächtigkeit Gottes nicht die einzige intelligente Spezies im All sein.

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Schwarzes Loch am Rand des Universums entdeckt

10. September 2009 Keine Kommentare
Schwarzes Loch

Schwarzes Loch

Mit Hilfe des japanischen Subaru-Teleskops auf dem Mauna Kea in Hawaii ist es Astronomen gelungen, das am weitesten entfernte bisher bekannte Schwarze Loch zu entdecken. Es handelt sich um ein Supermassives Schwarzes Loch mit mindestens einer Milliarde Sonnenmassen und liegt im Zentrum einer Galaxie von der Größe unserer Milchstraße.

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Sind wir Kinder der Sterne?

Die Sonde "Stardust"

Die Sonde "Stardust"

Das Universum ist offenbar nicht nur um uns, es ist auch in uns. Aminosäuren könnten aus dem All auf die Erde gekommen sein. Der Mensch, geboren aus Sternenstaub. Was lange als Science-Fiction galt, erhält jetzt neue Nahrung. Erstmals entdeckten Forscher einen Baustein des Lebens auch im Kometenstaub, berichteten Nasa-Wissenschaftler auf einer Konferenz der American Chemical Society in Washington. Sie wiesen die Aminosäure Glycin in den Proben des Kometen Wild 2 nach.

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