Sechsundsechzig Jahre liegt es zurück, dass Kaiser Hirohito seine Untertanen bat, “das Unerträgliche zu ertragen und zu erleiden, was unerleidbar ist”. Hirohito (1901-1989) meinte den Schmerz der Kapitulation, und er verteidigte seinen Angriffskrieg noch einmal mit dem Bemühen, “Japans Selbsterhaltung zu sichern”.
Ein gewaltiges Erdbeben mit unabsehbaren Folgen schockiert Japan und die Welt: Der Erdstoß der Stärke 8,9 löste einen Tsunami aus. Eine gewaltige Flutwelle überspülte die Ostküste der japanischen Hauptinsel Honschu.
Ein Erdbeben und ein anschließender Tsunami haben in Japan mehr als tausend Menschen das Leben gekostet. Immer wieder erschütterten Nachbeben das Land. Das gesamte Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht abzusehen. Lesen Sie die Ereignisse des Tages im Minutenprotokoll nach.
Japan ist geschockt von den stärksten Erschütterungen, die das Land bisher erlebt hat. Häuser stürzten ein, Autos und Boote wurden von Flutwellen mitgerissen. Im Atomkraftwerk Fukushima ist die Kühlung ausgefallen, die Regierung rief den atomaren Notstand aus.
Nahe des Inselstaats Vanuatu hat ein Erdbeben kurzfristig Tsunami-Alarm ausgelöst. Vor genau sechs Jahren rollte eine tödliche Flutwelle über Asien hinweg.
Nach einem Erdbeben der Stärke 7,3 im Südpazifik haben die Behörden vorübergehend eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Der Erdstoß ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte am Sonntag (Ortszeit) kurz nach Mitternacht rund 225 Kilometer südlich von Port Vila, der Hauptstadt des Inselstaats Vanuatu.
Nach einem Erdbeben der Stärke 7,3 im Südpazifik haben die Behörden vorübergehend eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Der Erdstoß ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte am Sonntag (Ortszeit) kurz nach Mitternacht rund 225 Kilometer südlich von Port Vila, der Hauptstadt des Inselstaats Vanuatu.
Der Erdstoß, der vor fünf Jahren den verheerenden Tsunami auslöste, traf die Region unvorbereitet – aber nicht unerwartet. Geologen wissen schon lange, dass dort zwei tektonische Platten massive Spannungen aufbauen. Sie warnen vor einem noch gewaltigeren Beben.
Fünf Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean, bei dem mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen sind – die meisten in der indonesischen Provinz Aceh – steht den Einwohnern von Sumatra das Schlimmste möglicherweise erst noch bevor. Ausgelöst wurde der Tsunami damals durch ein schweres Erdbeben der Stärke 9,3 auf der Richterskala vor der Küste Sumatras. Es war das zweitstärkste jemals registrierte Erdbeben auf der ganzen Welt.
Bei der Tsunami-Katastrophe im Südpazifik starben über 100 Menschen. Ein Frühwarnsystem existiert – doch es ist noch ausbaufähig.
Unerbittlich rasten die Wassermassen auf die Samoa-Inseln im südlichen Pazifik zu. Die Küste wurde von Wellen mit einer Höhe von bis zu sechs Metern überrollt, die bis zu eineinhalb Kilometer ins Land vordrangen. Insgesamt kamen über 100 Menschen bei der Naturkatastrophe ums Leben. Das Ereignis ruft Erinnerungen an den verheerenden Tsunami an Weihnachten 2004 hervor. Dabei riss eine gigantische Flutwelle in ganz Asien rund 230 000 Menschen in den Tod.
Auf den Samoa-Inseln im Pazifik hinterließ die Tsunami-Katastrophe ein Bild der Verwüstung. Augenzeugen auf Samoa berichten von meterhohen Wellen und Chaos. Mindestens 113 Menschen wurden durch den Tsunami in den Tod gerissen. Nach Behördenangaben könnte die Opferzahl angesichts der vielen Vermissten noch steigen.
Ein völlig zerbeultes Auto steckt in einer Hauswand, in einem Saal liegt ein gestrandetes Fischerboot, Straßen sind von Trümmern übersät, ein zentnerschwerer Betonmischer liegt quer über der Straße: Nach dem verheerenden Tsunami bietet sich am Mittwoch auf den normalerweise idyllischen und verschlafenen Samoa-Inseln ein Bild der Verwüstung.
Innerhalb kurzer Zeit zieht ein tödlicher Taifun über die Philippinen hinweg und fegt durch Vietnam. Dann verschlingt ein verheerender Tsunami Hunderte Menschen auf der Pazifik-Insel Samoa, saugt ganze Dörfer ins Meer. Nur wenige Stunden später bebt die Erde in Indonesien – wieder Trümmer und unendliches Leid.
Wir kennen Süd-Ost-Asien mit seinen weitestgehend als Urlaubsparadies. Mit seinen zahlreichen Inseln und deren wunderschönen Stränden zieht es eine immer größer werdende Schar von sonnenhungrigen Touristen an. Doch spätestens seit der Tsunami Katastrophe vom 26. Dezember 2004 wissen wir, dass dieser Teil unserer Erde auch ein anderes Gesicht hat.
Diese Naturkatastrophe biblischen Ausmaßes ist nicht die einzige, die dieser Teil der Erde erlebt hat. Es war genau vor 126 Jahren am 26./27. August 1883. An diesem Tag schien es, als ob die Welt untergehen würde. Am Morgen dieses Tages ahnte noch niemand in den Küstenregionen der Sundastraße, was für ein Inferno in den nächsten Stunden über die Bewohner dieser Region hereinbrechen sollte.
Am Morgen des 26. August 1883 ahnt noch niemand in den Küstengebieten rund um die Sundastraße, welches Inferno über die ganze Region in den nächsten 24 Stunden hereinbrechen wird. Das Unheil nimmt um 13.06 Uhr seinen Lauf: Alle drei Krater des Krakatau brechen in einer massiven Salve von Explosionen aus…
Der Himmel verdunkelt sich. Die Sonne erscheint nur schemenhaft für wenige Stunden am Tag. Kälte auch im Sommer. Die Ernten fallen aus. Die Menschen frieren und hungern. Das Wetter spielt verrückt. Weltweit sterben Millionen. Erst nach etwa 18 Monaten ist der schreckliche Spuk vorbei…
Die Tsunamikatastrophe von 2004 im Indischen Ozean hat die Menschen in der Region aufgeschreckt. Seitdem wurde dort unter der Leitung des Deutschen Geoforschungszentrums GFZ in Potsdam ein Frühwarnsystem aufgebaut. Der Schwerpunkt liegt auf Indonesien. Seismometer, Bojen, Ozeansensoren, Küstenpegel und Satelliten liefern entscheidende Daten, die innerhalb von wenigen Minuten in gezielte Warnhinweise umgesetzt werden. Besonders wichtig ist, dass die Behörden und die Menschen vor Ort lernen, was sie tun sollen, wenn der Alarm ertönt. Alle Komponenten des Frühwarnsystems müssen ineinander greifen, damit sich die Katastrophe nicht eines Tages wiederholt.
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