Eine neue Studie, wirft neues Licht auf die Aktivität der massereichen Schwarzen Löcher in den Zentren von Galaxien während der letzten 11 Milliarden Jahre. Demnach wird diese Aktivität nicht wie bislang vermutet durch Galaxienverschmelzungen ausgelöst. Die Studie beruht auf Daten vom Very Large Telescope der ESO und des Röntgensatelliten XMM-Newton der europäischen Weltraumagentur ESA.
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Forscher entdecken in der Temperatur-Karte der Hintergrundstrahlung Spuren eines früheren Universums. Die Kollisionen von Schwarzen Löchern hinterließen Ringstrukturen im All.
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Große Galaxien enthalten in ihren Zentren gewöhnlich supermassive Schwarze Löcher. Die Masse dieser Schwarzen Löcher beträgt jeweils einige Prozent der Masse des so genannten „Bulge“, einer zentralen, ellipsoiden Ansammlung alter Sterne.
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Bei einer aktuellen Studie wurde erstmals der Anteil von Galaxien mit einem aktiven supermassiven schwarzen Loch bestimmt. Auch über die Aktivitätsskala der schwarzen Löcher geben die Forschungsergebnisse Aufschluss.

Artist's concept of a black hole. Image Credit: NASA
Laut aktuellem Stand der Forschung geht man davon aus, dass sich im Zentrum der meisten Galaxien ein supermassives schwarzes Loch befindet, das unterschiedliche Aktivitätsniveaus aufweist.
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Die ersten supermassiven Schwarzen Löcher dürften kurz nach dem Urknall entstanden sein. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung von Lucio Mayer von der Universität Zürich. Wie die Forscher im Journal “Nature” schreiben, haben sich die supermassiven Schwarzen Löcher vor rund 13 Milliarden Jahren, also zu Beginn des Universums, durch die Kollision von Galaxien gebildet.
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Aufnahmen mit dem Infrarotsatelliten Spitzer. Bild: NASA
Die Astronomen haben sich in der Vorweihnachtszeit ins Zeug gelegt und ihre Instrumente auf besonders pittoreske Objekte gerichtet. Sehen Sie die faszinierendsten Bilder der letzten Wochen und die dazugehörigen Youtube-Filme in einer «Universum» Galerie.
Neuere Beobachtungen mit dem Infrarotsatelliten «Spitzer» belegen, dass sowohl Spiralgalaxien mit einem «Bulge», der zentralen, elliptischen Verdickung, als auch solche ohne als Aktive Galaktische Kerne in Erscheinung treten. Deren gebündelte Materiestrahlen, die «Jets», haben ihren Ursprung bei den supermassereichen Schwarzen Löchern, die in der Mitte solcher Welteninseln hausen.
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Kosmische Giganten regen Sternentstehung an
Wer ist zuerst da: die supermassereichen Schwarzen Löcher, die im Inneren von Galaxienkernen sitzen, oder die riesigen Galaxien, die sie beherbergen? Neue Beobachtungen eines scheinbar heimatlosen Schwarzen Lochs deuten jetzt auf ein neuartiges Szenario hin, in dem sich die kosmischen Giganten die sie umgebenden Galaxien aktiv „zusammenbauen“.
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Mit Hilfe einer umfangreichen Analyse von über 60 Galaxienhaufen haben Astronomen der Universität Bonn jetzt den Zusammenhang zwischen Schwarzen Löchern im Zentrum von Galaxienhaufen und dem Gas, das ihnen als “Nahrung” dient, untersucht. Dabei gelang es ihnen, eine schon länger bestehende Theorie über die Aktivität der zentralen Schwarzen Löchern in Galaxienhaufen zu bestätigen.
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