Es wurde dunkel. Wind kam auf. Dann wirbelte alles durch die Luft. In der Nähe von Gießen richtete ein Tornado am Montag einen Millionenschaden an. Auch wenn der Eindruck entsteht, dass die Zahl dieser zerstörerischen Windhosen zugenommen hat, geben Meteorologen Entwarnung. Tornados hat es auch bei uns immer schon gegeben.
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Das Wetter spielt verrückt: Schnee, Dürre und Rekordhitze plagen Menschen weltweit – in den USA, Brasilien, Ecuador und Mexiko. Als Ursache haben Meteorologen einen weltumspannenden Zusammenhang ausgemacht: El Niño und ein Kältetief über dem Nordatlantik.
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KategorienKlima & Wetter Tags: Brasilien, Dürre, El Niño, Equador, Meteorologen, Mexiko, Nordatlantik, Rekordhitze, Schnee, USA, Welt, Wetter
Wettervorhersagen sollte man nicht trauen – zumindest nicht mehr als drei Tage im Voraus. Denn wer kann schon verlässlich in die Zukunft blicken? Außerdem kann eine Böe in Japan für Europas Regenstatistik enorme Folgen haben. Nun versuchen Meteorologen, verlässliche Aussagen zwei Wochen im Voraus zu treffen.
Wenn ein Schmetterling am einen Ende der Welt mit dem Flügel schlägt, kann das am anderen Ende einen Sturm auslösen. So zumindest stellt die Chaostheorie – überspitzt – das Phänomen kleiner Ursachen mit großer Wirkung dar. Aber kann auch ein Windhauch vor Japans Küste für die größte Flutkatastrophe der deutschen Geschichte verantwortlich sein?
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Im Jahr 2009 war es um ein Grad wärmer als im bisherigen Durchschnitt – und zum 13. Mal überdurchschnittlich warm. Blicken die Meteorologen auf die gesamten letzten zehn Jahre zurück, konstatieren sie sogar das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der systematischen Messungen in Deutschland.
Das Jahr 2009 war in Deutschland das 13. überdurchschnittlich warme Jahr in Folge. Mit einem Durchschnitt von 9,2 Grad lag es genau ein Grad über dem langjährigen Mittel, haben Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach errechnet.
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US-Präsident Barack Obama kommt zum Weltklimagipfel – am letzten Tag. In den USA erleben die Menschen die Folgen des Klimawandels: Hitze, Dürre und Stürme gehören immer öfter zum Alltag.
Jedes Jahr weiter steigende Temperaturen, häufige Tornados in sonst windstillen Gegenden, Überschwemmungen als Folge steigender Wasserspiegel und unbeständige Wetterfronten, die den Meteorologen Kopfzerbrechen bereiten. “Der Klimawandel trifft im täglichen Leben mittlerweile jeden Amerikaner”, sagte US-Präsident Barack Obama kürzlich.
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