Der Klimawandel ist keine ferne Zukunftsfrage. Er findet schon heute statt. Dessen sind sich Forscher sicher. Zu beobachten sind die Folgen der globalen Erwärmung etwa am Bodensee, wo es noch ein wenig wärmer ist als in anderen Teilen des Südwestens.
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In Süddeutschland graben Forscher das Fossil einer Riesenschlange aus, die einmal hier heimisch war. Der beispiellose Python-Fund deutet darauf hin, dass das Klima Europas einst so tropisch war wie in Afrika.
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Zum Schutz des Klimas sollen Milliarden in Entwicklungsländer fließen. Aber damit das Geld an der richtigen Stelle ankommt, braucht man mehr Transparenz.
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Klimareaktion der Vergangenheit zeigt deutlich höhere Sensibilität gegenüber Treibhauswirkung
Wenn die Emission von Treibhausgasen weiter so anhält, könnten die Temperaturen der Erde noch stärker ansteigen, als bisher prognostiziert. Das jedenfalls zeigt eine jetzt in „Science“ erschienene Studie. In ihr analysierte ein Forscherteam das Klima vor 30 bis 100 Millionen Jahren, einer Ära, in der die Treibhausgaskonzentration der Atmosphäre ähnlich hoch lag wie für das Ende dieses Jahrhunderts prognostiziert.
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Dramatische Aussetzer der atlantischen Strömungspumpe am Ende der letzten Eiszeit
Die für das Klima in Europa entscheidende „Strömungspumpe“ im Nordatlantik erlebte am Ende der letzten Eiszeit eine ganze Serie dramatischer Aussetzer. Das belegt jetzt eine in „Science“ veröffentlichte Studie britischer Forscher.
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Die Auseinandersetzung mit sogenannten Klimaskeptikern gehört zum Alltag vieler Naturwissenschaftler, der sich mit diesem Thema auseinandersetzenden Disziplinen. Seitdem die Klimaforschung vor rund 20 Jahren nach und nach zu einer sicheren gemeinsamen Basis für wichtige Grundaussagen gelangt ist, melden sich auch die zu Wort, die den menschlichen Einfluss auf das Klima abstreiten oder als unproblematisch erachten.
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Zweifel an der Theorie, dass vor 74.000 Jahren die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte stattfand.
Geht es nach dem US-Anthropologen Stanley H. Ambrose, dann fand vor 74.000 Jahren die mit Abstand größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte statt. Damals brach der Supervulkan Toba auf Sumatra aus und soll Millionen Tonnen an Material – unter anderem auch jahrelang stabile Schwefelverbindungen – in die Erdatmosphäre geschleudert haben, sodass es global zu einer drastischen Abkühlung des Klimas kam.
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Der Kakibaum braucht Wärme. Deshalb wächst er vorwiegend in südlichen Ländern. Eine kleine Kultur steht aber auch auf einem Versuchsfeld am Kaiserstuhl. Der Klimawandel macht es möglich.
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Für Klima und Volkswirtschaft wäre es am besten, wenn die Atomkraftwerke zwischen zwölf und 20 Jahre länger als geplant am Netz bleiben – zu diesem Ergebnis kommen nach Informationen der F.A.Z. die Gutachter, die die Regierung zur Vorbereitung ihres „Energiekonzeptes 2050“ beauftragt hat.
Weiter zum vollständigen Originalbericht von Andreas Mihm bei FAZ.Net…
In Baden-Württemberg wird es bis 2100 um bis zu 6,3 Grad wärmer. Menschen in Schleswig-Holstein dagegen müssen sich auf deutlich mehr Niederschlag einstellen. Ein Klima-Atlas zeigt, wo sich das Klima in der Bundesrepublik wie verändern wird. Eine schlechte Nachricht: Im Norden wird es düsterer.
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Wenn der UN-Klimarat seine Gutachten vorstellte, war ihm die globale Aufmerksamkeit sicher. Zuletzt machte er jedoch mit einer Pannenserie auf sich aufmerksam, durch nachlässige Recherche und Zahlendreher. Jetzt gibt es erste Vorschläge, wie das Gremium wieder zu Ansehen kommen könnte.
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Der UNO-Klimabeirat ist drauf und dran, seinen Ruf zu ruinieren und den der Wissenschaft gleich mit.
Der Winter ist hart, für uns und für den Uno-Klimabeirat IPCC. Dass er für uns hart ist, will auf längere Frist nichts besagen, anderswo ist es mild, und eine Saison gibt keinen Trend vor. Beim IPCC hat das – metaphorisch – abgekühlte Klima mehr zu bedeuten: Das angesehenste Forschergremium der Erde ist drauf und dran, in kürzerer Frist seinen Ruf zu ruinieren, und den der Wissenschaft gleich mit.
Gefunde bei Die Presse.com…
Im Jahr 2009 maßen Nasa-Vertreter im Durchschnitt fast ein halbes Grad Celsius mehr als noch in den 80-ern. Das erste Jahrzehnt dieses Jahrtausends war zudem das wärmste sei Beginn der Aufzeichnungen. Die Region südlich des Äquators besteht zum weit größeren Anteil aus Wasser. Das kommt den Forschern entgegen.
Weiter zum vollständigen Originalbericht bei Welt-Online/Wissen…
Das Wetter im zu Ende gehenden Jahr 2009 bestätigt den Klima-Trend, neue Spitzenmarken wurden aber nicht aufgestellt. «Das an Rekorden so reiche erste Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts klingt recht durchschnittlich aus.»
Das sagte Uwe Kirsche, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach, am Dienstag in einer ersten Bilanz des Deutschland-Wetters 2009. Mit einer Durchschnittstemperatur von 9,2 Grad sei das Jahr ein Grad zu warm gewesen – verglichen mit dem langjährigen Mittel. Rund 1664 Stunden lang schien die Sonne, damit wurde der Mittelwert (1528 Stunden) erneut übertroffen.
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