
Unsere Heimatgalaxie - die Milchstraße. Bild: NASA
Spiralgalaxien wie unsere Milchstraße sehen majestätisch aus, wenn man aus einiger Entfernung auf sie blickt.Doch wie können wir unsere eigene Milchstraße sehen, wenn wir doch selbst Teil dieser Galaxie sind? Da sich unsere Sonne und unser Planetensystem eher am Rande der Milchstraßenscheibe befinden, ist am nächtlichen Himmel tatsächlich ein zartes Lichtband erkennbar, wenn wir in Richtung Sternbild Schütze zum Zentrum unserer Galaxie blicken.Es setzt sich aus mehr als 100 Milliarden Sternen zusammen, die sich nur mithilfe von Teleskopen als einzelne Objekte auflösen lassen. Doch so oder so lässt sich die Spiralstruktur unserer Heimatgalaxie noch nicht erkennen.
Da sich unsere Sonne und unser Planetensystem eher am Rande der Milchstraßenscheibe befinden, ist am nächtlichen Himmel tatsächlich ein zartes Lichtband erkennbar, wenn wir in Richtung Sternbild Schütze zum Zentrum unserer Galaxie blicken. Es setzt sich aus mehr als 100 Milliarden Sternen zusammen, die sich nur mithilfe von Teleskopen als einzelne Objekte auflösen lassen.
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Galaxie Messier 82. Bild: NASA, ESA, and The Hubble Heritage Team (STScI)
In Gebieten mit einer hohen Geburtsrate wrd unglaublich viel Energie frei gesetzt. Dies gilt allerdings nicht für irdische, sondern für kosmische Verhältnisse. Im Sternbild des Großen Bären haben Forscher jetzt mal die Energie nachgemessen. Ihr Ergebnis: 350 Milliarden mal mehr als bei Teilchen sichtbaren Lichts.
Eine extreme energiereiche Gammastrahlung mit Energien von über 700 Milliarden Elektronenvolt haben US-Forscher aus der Galaxie Messier 82 (M82) im Sternbild des Großen Bären gemessen. Zum Vergleich: Die Teilchen sichtbaren Lichts haben eine Energie von etwa zwei Elektronenvolt. M82 zählt zu den Starburst-Galaxien, in deren Zentrum überdurchschnittliche viele neue Sterne aus interstellarer Materie entstehen.
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Barnards Galaxie. Bild: NASA
Sie ist eine unscheinbare Zwerggalaxie – doch auch in ihr entstehen viele neue Sterne
Mit einem Abstand von 1,6 Millionen Lichtjahren zählt Barnards Galaxie zu den nächsten Nachbarn unserer Milchstraße. Doch hinter den unzähligen Vordergrund-Sternen der Milchstraße ist die Zwerggalaxie kaum auszumachen. Neue Aufnahmen der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile zeigen jetzt, dass Barnards Galaxie zwar klein ist, aber trotzdem zahlreiche Sternenstehungsregionen besitzt.
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Galaxie NGC-4522. Bild: NASA/ESA
Wie lange wird es sie noch geben? Noch rast die Galaxie NGC 4522 mit zehn Millionen Kilometern pro Stunde durch das All, doch kosmische Winde saugen sie aus. Das “Hubble”-Teleskop hat die ausgezehrte Galaxie nun ins Visier genommen.
Gegenwind ist schon auf der Erde – vor allem für Fahrradfahrer – höchst unangenehm. Dabei sind die irdischen Windstärken lächerlich im Vergleich zu den Stürmen, die im All toben: Der Sonnenwind etwa, ein steter Strom heißen Plasmas, legt mitunter Satelliten lahm und stört das Stromnetz. Und auch außerhalb unseres Planetensystems fegen kosmische Orkane durch den Kosmos. Im Vakuum des Universums sind das keine Luftmassen, sondern geladene Teilchen. Verheerende Folgen haben sie trotzdem.
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UV-Blick auf M31. Bild: NASA
Eigentlich soll der NASA-Satellit Swift nach gewaltigen, weit entfernten Explosionen, sogenannten Gamma-Ray-Bursts fahnden, doch Mitte letzten Jahres richtete er sein Teleskop für insgesamt 24 Stunden auf unsere Nachbargalaxie Andromeda. Das Ergebnis, das die NASA jetzt präsentierte, ist das bislang beste Portrait von M31 im Ultravioletten.
“Auf dem Bild von Swift sind rund 20.000 ultraviolette Quellen in M31 zu erkennen, insbesondere junge, heiße Sterne und dichte Sternhaufen”, erklärt Stefan Immler, ein Wissenschaftler des Swift-Teams am Goddard Space Flight Center der NASA. “Von besonderer Bedeutung ist, dass wir die Galaxie in drei verschiedenen ultravioletten Wellenlängenbereichen aufgenommen haben. Dadurch können wir die Sternentstehung in M31 viel detaillierter studieren, als es zuvor möglich war.”
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Schwarzes Loch
Mit Hilfe des japanischen Subaru-Teleskops auf dem Mauna Kea in Hawaii ist es Astronomen gelungen, das am weitesten entfernte bisher bekannte Schwarze Loch zu entdecken. Es handelt sich um ein Supermassives Schwarzes Loch mit mindestens einer Milliarde Sonnenmassen und liegt im Zentrum einer Galaxie von der Größe unserer Milchstraße.
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Andromeda-Galaxie. Bild: NASA/JPL
Die bislang detailreichste Karte der Andromeda-Galaxie entlarvt die Nachbarin unserer Milchstraße als kosmische Kannibalin: Rund um die große Spiralgalaxie erspähten Astronomen die Reste kleinerer Sterneninseln, die sich die Andromeda-Galaxie einverleibt hat.
Schon länger nehmen Astronomen an, dass große Galaxien durch die Verschmelzung kleinerer entstehen – und sich dann weitere Kleingalaxien einverleiben. Erst in den vergangenen fünf Jahren konnten jedoch Spuren solcher verschluckten Galaxien nachgewiesen werden, unter anderem bei unserer Milchstraße.
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Mit Hilfe einer umfangreichen Analyse von über 60 Galaxienhaufen haben Astronomen der Universität Bonn jetzt den Zusammenhang zwischen Schwarzen Löchern im Zentrum von Galaxienhaufen und dem Gas, das ihnen als “Nahrung” dient, untersucht. Dabei gelang es ihnen, eine schon länger bestehende Theorie über die Aktivität der zentralen Schwarzen Löchern in Galaxienhaufen zu bestätigen.
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Galaxie M16 - Adlernebel
Astronomen der Universität Bonn haben den Zusammenhang zwischen Schwarzen Löchern im Zentrum von Galaxienhaufen und dem Gas, das ihnen als “Nahrung” dient, aufgeklärt. Die Ergebnisse ihrer “kosmischen Ernährungsstudie” haben sie jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Astronomy and Astrophysics veröffentlicht.
Als Schwarzes Loch bezeichnen Astronomen kosmische Objekte, deren Anziehungskraft so groß ist, dass sie alles in ihrer unmittelbaren Umgebung anziehen. Nicht einmal Licht kann ihnen entrinnen. Wissenschaftler vermuten solche Objekte in den Zentren aller großen Galaxien. Schwarze Löcher gibt es in verschiedenen “Gewichtsklassen”. Supermassereiche oder “supermassive” Schwarze Löcher können die millionen- oder sogar milliardenfache Masse unserer Sonne aufweisen.
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Kleine Sterne erzeugen am Ende ihres Lebens häufig eine prächtige Gasblase, während große Exemplare noch einmal als Supernova erstrahlen. Und auch mittelschwere Sterne vergehen nicht sang- und klanglos, vermuten australische und amerikanische Astronomen. In Nachbargalaxien der Milchstraße fanden sie gleich fünfzehn, ungewöhnlich intensiv strahlende Planetarische Nebel.
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