Interessantes aus der Geowissenschaft
Ewiger Kalender - Atomuhrzeit



Deutschland sucht tief im Meer nach Rohstoffen

Auf dem Grund des Meeres liegen wertvolle Schätze, die helfen könnten, den wachsenden Rohstoffbedarf auf der Erde zu decken. Die Rede ist hier von Mangan, Kupfer oder Nickel, das hier in Form von Knollen auf dem Meeresgrund in Tiefen von bis zu 6000 Metern liegt. Doch der Tiefseebergbau ist bisher nur eine Fiktion. Wirklich nur eine Fiktion? Deutschland könnte das erste Land auf der Welt sein, diese Fiktion zu verwirklichen. Notwendig wäre es allemal. Denn die Industrienationen auf der Erde verbrauchen immer mehr Rohstoffe und irgendwann ist der Vorrat an Rohstoffen aufgebraucht, zumal die Weltbevölkerung ja ständig zunimmt. Deutschland, das ohnehin kaum Rohstoffe besitzt, könnte hier im Tiefseebergbau eine Vorreiterrolle einnehmen. Seit 2006 hält die Bundesrepublik eine Lizenz für zwei riesige Gebiete im Pazifik zwischen Mexiko und Hawaii. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums hat gerade Deutschland als Technologiestandort enormes Potenzial für einen umweltverträglichen Tiefseebergbau.

Zum Artikel von Focus-Online/Wissen vom 13.05.2013…

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Leben auch auf Planeten möglich, die nicht im Ansatz unserer Erde gleichen?

Einem Bericht des Focus zur Folge, vermuten Wissenschaftler mittlerweile, dass es nicht nur im Universum auf erdähnlichen Planeten Leben geben könnte, sondern auch fremdartige Himmelskörper bewohnt sein könnten.
Im Jahr 1995 entdeckten zwei Schweizer Wissenschaftler den ersten Exoplaneten. Er umläuft den 40 Lichtjahre von der Erde entfernten Stern 51 Pegasi. Mittlerweile sind bis auf dem heutigen Tag dem Bericht des Focus zu entnehmen, dass 884 Exoplaneten bekannt sind, die in 692 Sonnensystemen kreisen.

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Die größten Asteroiden- und Kometeneinschläge auf der Erde der vergangenen 1,6 Milliarden Jahre

Nicht nur unser Mond, auch die Erde und die übrigen Himmelskörper unseres Sonnensystems, die eine feste Oberfläche besitzen, weisen Einschlagkrater von Asteroiden, Meteoriten oder Kometen auf. Durch ihre größere Masse und größere Oberfläche als unser Erdtrabant, hat die Erde bestimmt noch mehr Einschläge verkraften müssen, als der Mond. Doch im Gegensatz zum Mond und anderen geologisch nicht mehr aktiven Himmelskörpern erodieren solche Krater im Laufe der Jahrmillionen und sind nicht mehr unmittelbar als solche zu erkennen.

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Tief im Inneren der Erde herrschen bis zu 6000 Grad Celsius

Dass tief im Inneren unseres Planeten eine höllische Hitze herrscht, ist wohl allseits bekannt. Doch französische Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass die Temperaturen nahe dem Erdmittelpunkt noch rund 1000 Grad Celsius höher liegen, als bisher angenommen wurde. Die Temperaturen dort erreichen etwa 6000 Grad Celsius. Die Arbeit der Forscher der Europäischen Synchrotronstrahlungsquelle ESRF in Grenoble und der Atomforschungsorganisation CEA in Arpajon werden im Fachjournal “Science” präsentiert.

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Polynesischer Vulkan fördert Reste 2,45 Milliarden Jahre alter Urzeit-Kruste zutage.

Die Lava eines polynesischen Vulkans liefert neue Einblicke in den gewaltigsten Recycling-Kreislauf unserer Erde. Sie zeigt den Transport von Krustengestein in die Tiefen des Erdmantels und wieder zurück. Was dabei mit diesem Gestein geschieht, war bislang unklar. Winzige Einschlüsse in der Vulkanlava zeigen nun, dass einstige Krustengestein blieb mehr als 2,45 Milliarden Jahre im Erdmantel, bevor es wieder zutage gefördert wurde. Dabei mischte es sich kaum mit Mantelmaterial, wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin “Nature” veröffentlichte.

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Warum ist die Nordhalbkugel wärmer als die Südhalbkugel?

Eigentlich müssten die Sommer auf der Südhalbkugel der Erde wärmer sein, als die Sommer auf der Nordhalbkugel. Denn wenn auf der Nordhalbkugel ist, ist unsere Erde weiter von der Sonne entfernt, als wenn es auf der Südhalbkugel Sommer ist. Dies sind beim Sommer auf der Nordhalbkugel max. 152 Mio. Kilometer und beim Sommer auf der Südhalbkugel max. 147 Mio. Kilometer. Außerdem hat die Südhalbkugel den größeren Warmwasserspeicher und mehr Strahlung. Dennoch ist die Südhalbkugel im Durchschnitt um 1,5 Grad kälter als die Nordhälfte der Erde. Wie ist so etwas eigentlich möglich? Jetzt meinen Wissenschaftler, das Rätsel erklären zu können.

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Das Innere unserer Erde ist für uns unbekannter als das Universum.

Zu heiß und zu lebensfeindlich ist das Innere unserer Erde. Eine Reise ins Innerste unserer Erde gilt bisher als undenkbar. Bisher haben Geologen nur die äußerste Schale unseres Planeten angebohrt. Die Oberfläche unserer Erde mit Gebirgen, Dschungeln, Wüsten und Gletschern ist in unzähligen Expeditionen erkundet worden. In das Innere der Erde ist hingegen noch niemand vorgedrungen. Mit rund zwölf Kilometern Tiefe hat das tiefste Bohrloch der Welt auf der russischen Halbinsel Kola gerade ein Fünfhundertstel des Erdradius erschlossen.

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Forscher klären, warum die Kontinentaldrift mancherorts zum Stillstand kommt

Die Kruste unserer Erde ist ständig in Bewegung. Sie entsteht und wird wieder in die Tiefe gezogen. Manchmal jedoch stockt die Drift der Kontinente an einigen Stellen über Jahrmillionen hinweg. Den Grund dafür haben jetzt deutsche Geoforscher herausgefunden. Demnach bildet sich an diesen Subduktionszonen ein Stau in der Tiefe, weil das Gestein so schnell absinkt, dass entscheidende Mineral-Umbildungprozesse nicht so schnell hinterher kommen. Dies berichteten die Geologen im Fachmagazin “Nature Geoscience”.

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