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Apr 09 2013

Tropische Wirbelstürme

Die Entstehung der Wirbelstürme

Wirbelstürme, auch Hurrikane oder Taifune genannt, sind tropische Wirbelstürme. Sie sind sehr starke, kreisförmige Tiefdrucksysteme, die sich vornehmlich zwischen dem 5° und dem 25° Breitengrad nördlicher und südlicher Breite über Ozeanen mit mehr als 27°C Wassertemperatur entwickeln. Um einen zentralen Kern mit einem extrem tiefem Luftdruck, dem Auge des Hurrikans, kreiselt die Luft und steigt sehr schnell empor, um spiralförmige Wolkenstrukturen, die einem Wirbel ähnlich sind, zu bilden. Durch die grossen Energiemengen, die durch die rasche Kondensation der aufsteigenden Luft frei werden wird dieses System aufrecht erhalten. Sowohl auf der Nordhalbkugel als auch der Südhalbkugel wandern die Hurrikane generell nach Westen. Wenn sie dabei auf das Festland treffen, können sie bei Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h grosse Verwüstungen anrichten. Bei den Hurrikanen ist eine rechtzeitige Warnung sehr gut möglich, weil sie auf den Radarschirmen sehr gut zu erkennen sind. Da der Nachschub an feuchter Luft über dem Land nicht erfolgt, verlieren sie ihre Energiegrundlage und erlöschen schliesslich unter Auffüllung ihres Tiefdruckzentrums mit Luft.

Die Namensgebung der Wirbelstürme

Um Wirbelstürme meteorologisch verfolgen zu können, falls zur gleichen Zeit mehrere dieser Stürme entstehen, gibt man ihnen Namen. Ein Sturm erhält jedoch erst dann einen Namen, wenn seine Windgeschwindigkeit 39 mph, das sind 72 km/h erreicht hat. Ab einer Windgeschwindigkeit von mehr als 75 mph, dies sind 114 km/h gilt er als Hurrikane. Im mittleren- und im östlichen Pazifikraum, sowie der Karibik und dem Golf von Mexiko gelten eigene Namensgebungen. Für die Stürme die im Atlantik auftreten, wählt das „World Meteorological Organization’s Region 4 Hurricane Committee“ die Namen aus. Sie sind jeweils in englischer, spanischer oder französischer Sprache, weil eben in diesem Raum überwiegend diese Sprachen gesprochen werden. Dabei trennt man zwischen weiblichen und männlichen Namen. Sie werden abwechselnd vergeben. Dabei verwendet das Komitee komplette Listen mit Namen von A-Z. Diese Listen, es sind 6 an der Zahl, enthalten jeweils andere Namen. So kehren die gleichen Namen erst etwa nach sechs Jahre wieder auf. Die Benennung der Stürme durch die Meteorologen begannen im Jahr 1950. Anfänglich wurden zunächst Namen vergeben, die dem damaligen internationalen phonetischen Alphabet entsprachen. Frauennamen in englischer Sprache wurden erst ab dem Jahr 1953 eingeführt. Ab dem Jahr 1979 werden abwechselnd männliche und weibliche Namen vergeben und durch französische und spanische Namen ergänzt.

Vorhersage und Berechnung der Wirbelstürme

Grundlage für die Vorhersage von Hurrikanen im atlantisch-karibischen Raum sind die Zugbahnwahrscheinlichkeiten. Sie basieren auf langen Beobachtungsreihen. Ausgehend von der aktuellen Position des „Auges“, wird die wahrscheinlichste Zugbahn der nächsten Tage berechnet. Zugleich werden die Küstenregionen ermittelt, die mit verschieden Wahrscheinlichkeiten betroffen sein können. Aufgrund weiterer Messungen können die Aussagen bis zuletzt noch präzisiert und korrigiert werden.

Zu meinem eigenen Artikel auf hpo-online.de…

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