Meteorit schlug mit einem grellen Blitz auf dem Mond auf
Wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte, schlug in der Nacht zum Freitag ein Meteorit auf dem Mond auf. Der durch den Aufprall verursachte grelle Lichtblitz war der Hellste seit Beginn der Beobachtungen und war von der Erde aus mit bloßem Auge zu sehen. Astronomen der NASA beobachten den Mond seit acht Jahren, um Einschläge von Meteoriten zu verfolgen, die die Mondoberfläche treffen. Die geschätzte Masse, des etwa einen Meter breiten Meteoriten soll mit einer Geschwindigkeit von über 90.000 km/h auf dem Mond aufgeschlagen sein. Dies entspricht in etwa einer Explosion von Tonnen TNT-Sprengstoff. Dabei soll sich ein Krater von etwa 20 Metern gebildet haben. Da auf dem Mond ja kein Sauerstoff vorhanden ist, kann es ja eigentlich gar nicht zu einer Explosion kommen. In einer Erklärung der NASA, warum es dennoch zu einer Explosion kam, heißt es, dass der enorme Lichtblitz nicht von einer Entzündung her rührt, wie man sie normalerweise von Explosionen kennt, sondern von dem glühenden geschmolzenen Gestein der Aufprallfläche und vom heißen entweichenden Dampf.
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Leben auch auf Planeten möglich, die nicht im Ansatz unserer Erde gleichen?
Einem Bericht des Focus zur Folge, vermuten Wissenschaftler mittlerweile, dass es nicht nur im Universum auf erdähnlichen Planeten Leben geben könnte, sondern auch fremdartige Himmelskörper bewohnt sein könnten.
Im Jahr 1995 entdeckten zwei Schweizer Wissenschaftler den ersten Exoplaneten. Er umläuft den 40 Lichtjahre von der Erde entfernten Stern 51 Pegasi. Mittlerweile sind bis auf dem heutigen Tag dem Bericht des Focus zu entnehmen, dass 884 Exoplaneten bekannt sind, die in 692 Sonnensystemen kreisen.
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Die größten Asteroiden- und Kometeneinschläge auf der Erde der vergangenen 1,6 Milliarden Jahre
Nicht nur unser Mond, auch die Erde und die übrigen Himmelskörper unseres Sonnensystems, die eine feste Oberfläche besitzen, weisen Einschlagkrater von Asteroiden, Meteoriten oder Kometen auf. Durch ihre größere Masse und größere Oberfläche als unser Erdtrabant, hat die Erde bestimmt noch mehr Einschläge verkraften müssen, als der Mond. Doch im Gegensatz zum Mond und anderen geologisch nicht mehr aktiven Himmelskörpern erodieren solche Krater im Laufe der Jahrmillionen und sind nicht mehr unmittelbar als solche zu erkennen.
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Wie groß ist die Gefahr durch fremde Himmelskörper unsere Erde?
Viele Menschen fragen sich angesichts der astronomischen Ereignisse der letzten Zeit, wie groß die Gefahren aus dem All für unsere Erde und für die Menschheit ist. Im Laufe der Jahrmillionen gab es schon zahlreiche Einschläge von fremden Himmelskörpern auf unserem Planeten. Vor ca. 15 Millionen Jahren schlug ein etwa 1.000 bis 1.500 Meter großer Meteorit mit einer Geschwindigkeit von 70.000 Kilometern pro Stunde in Süddeutschland ein, bohrte sich einen Kilometer tief in die Erde und riss einen 24 Kilometer breiten Krater, das heutige Nördlinger Ries, zwischen Augsburg und Nürnberg gelegen. Der weitaus größte Teil dieses Kraters liegt auf bayerischer Seite, jedoch auch ein kleiner Teil aufseiten Baden-Württembergs. Der Meteorit kam damals allerdings nicht allein, sondern hatte noch einen kleineren Begleiter mit einem Durchmesser von 100 Metern. Dieser schlug etwa 40 Kilometer südwestlich des Rieses ein. Dieser Einschlag bildet heute das Steinheimer Becken auf württembergischer Seite.
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