
Ist unser Klima wirklich noch zu retten?
Die Kommission begrüßt die heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen für 2008, wonach die EU-Treibhausgasemissionen das vierte Jahr in Folge zurückgegangen sind. Nach Schätzungen der Europäischen Umweltagentur sind die Emissionen in den alten Mitgliedstaaten der EU-15 im Jahr 2008 gegenüber 2007 um 1,3% gesunken, so dass sie jetzt um 6,2 % unter den Werten des Ausgangsjahres (in den meisten Fällen 1990) liegen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt der EU-15 bei der Verwirklichung ihrer Ziele aus dem Kyoto-Protokoll, wonach die Emissionen im Zeitraum 2008-2012 so stark vermindert werden sollen, dass sie am Ende der Verpflichtungsperiode um 8 % unter den Werten des Ausgangsjahres liegen werden.
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Ein italienischer Paläontologe hat letztes Jahr in den Walliser Alpen auf dem Gebiet der Gemeinde Finhaut neue Saurierspuren entdeckt. Es handelt sich um drei Fussabdrücke eines vermutlich schlanken Reptils. Wie das naturhistorische Museum in Genf, die Walliser Museen und die Gemeinde Finhaut am Montag in einem gemeinsamen Communiqué mitteilten, sind die Spuren von blossem Auge für einen Laien schwierig zu erkennen. Entdeckt wurden sie auf einem Felsblock in einer Geröllhalde. Der Stein liegt in der Nähe einer Felsplatte, auf der schon andere Saurierspuren gefunden worden waren.
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Können Sie sich vorstellen, dass in der Arktis einmal subtropische Wälder wuchsen ? Nein, doch genau die war vor etwa 55 Mio. Jahren der Fall. Der Grund dafür war nach Ansicht von Wissenschaftlern der Oxford University das Sumpfgas Methan, so zumindest nach ihren Angaben in einer Ausgabe des Fachjournals “Science”. Im Meeresboden der damaligen Zeit lagerten riesige Mengen einer eisähnlichen Verbindung mit Wasser, dem Methanhydrat. Wie die Analysen der Forscher zeigten, muss das Treibhausgas auf noch nicht bekannte Art und Weise in die Luft gelangt sein und die Erwärmung ausgelöst haben. Geht man von Ergebnissen einer Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe aus dem Jahre 1998 aus, gibt es allein unter unseren Weltmeeren Gashydratvorkommen mit Methanmengen in einer Grössenordnung von 5.700 Billionen Kubikmetern. Laut dieser Studie lagern noch einmal zusätzlich 3.600 Billionen Kubikmeter in den Permafrostböden unserer Erde.
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Supervulkan, Yellowstone Nationalpark
Unser Planet Erde ist in vielfacher Weise großen Gefahren ausgesetzt. Eine der größten Gefahren ist wohl der Einschlag eines größeren Meteoriten aus dem All. Solch ein Szenario würde unweigerlich zu einer riesigen Katastrophe für die Erde und die gesamte Menschheit werden. Doch es schlummern auch im Inneren unserer Erde Gefahren, die zu Katastrophen führen können, die den Folgen eines Meteoriteneinschlags kaum nachstehen. Die verheerenden Eruptionen, die beim Ausbruch eines Supervulkans entstehen würden, wären so eine Katastrophe. Die ganze Erdgeschichte hindurch hat es solche verheerenden Eruptionen gegeben. Einige dieser Eruptionen lösten auf unserem Planeten das massenhafte Aussterben von Pflanzen und Tieren aus. Den Begriff “Supervulkan” hat die Fachliteratur erst vor etwa zehn Jahren aus Medienberichten übernommen.
Die schlimmste Eruption dieser Art fand vor etwa 250 Millionen Jahren statt und hatte das Verschwinden von etwa 90 Prozent aller Meeresbewohner und 70 Prozent aller auf dem Land lebenden Arten zur Folge. Paläontologen glaubten bisher, dass ein Meteoriteneinschlag die Ursache gewesen sei. Andere Forsche dachten dabei auch an die Freisetzung riesiger Mengen von Treibhausgasen aus der Tiefsee. Heute jedoch steht fest, dass es giftige vulkanische Gase waren, die das Massenaussterben der Fauna und Flora ausgelöst haben.
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Hier noch ein interessanter Bericht zum Supervulkan im Yellowstone-Nationalpark…
Die Kosten für die Anpassung an den Klimawandel sind zwei- bis dreimal so hoch wie bislang von der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) geschätzt, heißt es in einer neuen Studie des Internationalen Instituts für Umwelt und Entwicklung (IIED). Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) warnt, die Industriestaaten müssten ihre CO2-Emissionen viel stärker reduzieren als bisher angenommen, um die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Und der ehemalige Chefökonom der Weltbank, Nicholas Stern, kommt in einem neuen Buch zu dem Schluss, die notwendigen Maßnahmen seien bekannt. “Was fehlt, ist allein der politische Wille.”
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Nach 312 Tagen im All hat die indische Raumfahrtbehörde Kontakt zur Mondsonde „Chandrayaan-1“ verloren. Plötzlich ließ sich der Satellit nicht mehr steuern, die Wissenschaftler haben keine Kontrolle mehr über die 80 Millionen Dollar teure Sonde und suchen fieberhaft nach einer Lösung.
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Wasser in der Tiefe ist maßgeblich an Prozessen der Plattentektonik und damit auch an der Entstehung von Erdbeben beteiligt. Das hat ein internationales Team von Geowissenschaftlern bei Untersuchungen in Neuseeland belegen können. Die Forscher fanden in bis zu 100 Kilometer Tiefe Hinweise auf Wasser, das die Bewegung der tektonischen Platten beeinflusst, die Struktur der Erdkruste verändert und Auslöser von Erdbeben sein kann.
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Japan wird immer wieder von starken Erdbeben erschüttert, denn vor seiner Küste stoßen mehrere Erdplatten zusammen. Deshalb hat das Land ein gigantisches wissenschaftliches Bohrprojekt angeregt: Die Störungszone selbst soll angebohrt und mit Instrumenten versehen werden. Die ersten wurden jetzt verlegt.
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Nachbarplanet Mars
Auch auf dem Mars gab es Eiszeiten: Das unter der Oberfläche des Mars gefundene Wassereis ist wahrscheinlich während solcher Kaltphasen in der jüngeren Vergangenheit des Roten Planeten dort abgelagert worden, darauf deuten neue Auswertungen von Daten einer NASA-Mars-Sonde hin. Wie Forscher in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ berichten, könnte ein periodisches Kippen der marsianischen Rotationsachse diese Eiszeiten ausgelöst haben.
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Unsere Weltmeere
In riesigen Wirbeln treibt Kunststoffschrott in den Weltmeeren. Wie viel Plastik täglich in die Ozeane gelangt, kann niemand genau sagen. Japanische Forscher haben jetzt herausgefunden, dass der Abfall giftige Substanzen freisetzt, die zum Teil auch im Verdacht stehen, Krebs zu verursachen.
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Der Schwund der Ozonschicht über der Antarktis gilt als gestoppt. Nun haben Forscher jedoch eine neue Gefahr ausgemacht: Lachgas. Die Substanz ist nicht nur schädlicher als FCKW, sie beschleunigt auch den Klimawandel. In den achtziger Jahren war das wachsende Ozonloch Symbol für die Umweltzerstörung durch den Menschen. Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) hatten die wichtige Schicht in der Atmosphäre beschädigt, die vor der schädlichen UV-Strahlung der Sonne schützt.
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Die Sonne beeinflußt das Weltklima. Bild: NASA/NSSDC
Unser Zentralgestirn beeinflusst das Klima auf der Erde. Je nachdem, wie viele Sonnenflecken es gibt, ändern sich Wassertemperaturen und Niederschlag vor allem im Bereich des Pazifiks. Ein neues Computermodell zeigt nun erstmals, wie dieser Effekt zustande kommt. Etwa alle elf Jahre bietet unsere Sonne einen ganz besonderen Anblick. Dann finden sich auf ihrer Oberfläche so gut wie keine Sonnenflecken – genau so, wie es auch derzeit der Fall ist.
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Supernova - Meist Ursprung kosmischer Strahlung. Bild: NASA
Kosmische Strahlung prasselt auf die Erde nieder, wie ein ständiger Regen. Wir wissen nicht, wie gefährlich diese hochenergetischen Teilchen sind, aber sie haben eine große Rolle in der Evolution des Lebens auf der Erde gespielt. Kosmische Strahlen sind meist hochenergetische Protonen von Stoßwellen einer Supernova.
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Es war das Ross des Augustus: Bei Ausgrabungen in der römischen Stadt Germania Magna in Waldgirmes fanden Forscher in einem Brunnen den Pferdekopf einer vergoldeten bronzenen Reiterstatue. Das Stück gehört zu einem Standbild des römischen Kaisers, der von 31 vor bis 14 nach Christus regierte.
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